Kurze Geschichte der engl. Sprache

Etappe 1: ROM

  

Vor zweitausend Jahren - wenn man unserer Geschichtsschreibung glauben kann - eroberte Julius Caesar weite Teile des heutigen England. Das war der Beginn einer fünfhundertjährigen Herrschaft der Römer über dieses Land. Herrschaft der Römer bedeutete auch: Fünfhundert Jahre lang war die Sprache der Mächtigen: Latein. Über die Sprache der damaligen Ureinwohner ist wenig bekannt.

Etappe 2: Römische KIRCHE

  

Als dann das Römische Reich zerfiel, nach 500 AD, übernahm die römische Kirche die Macht im Land. Bis zur Eroberung Englands durch die Normannen 500 Jahre später war also die Sprache der Mächtigen - Latein. Über die Sprache der damaligen Ureinwohner  ist weiterhin wenig bekannt.

Etappe 3: NORMANNEN

 

1066 eroberten die Normannen von Frankreich her das Land und übernahmen die Herrschaft. Diese neue Elite sprach ein frühes Französisch; man könnte aber auch sagen: ein spätes Latein. Daneben, im Schatten des Lateinischen, muss sich ein frühes Englisch entwickelt haben.

Etappe 4: WISSENSCHAFT

  

Wieder fünfhundert Jahre später, gegen 1500, kündigte sich mit der Renaissance ein neuer Zeitenwechsel an, der die Wissenschaften zur Blüte bringen sollte. Die einigende Sprache der Wissenschaftler in ganz Europa aber war - Latein. Daneben, und immer unter der Fuchtel des Lateinischen, entwickelte sich unser heutiges Englisch.

 1 - LATEIN: DIE MUTTER ALLER SPRACHEN

 

So kommt es, dass in England fast 1900 Jahre lang Latein die Sprache der Grossen und Mächtigen war. Die englische Sprache konnte sich immer nur im Schatten und unter der Fuchtel dieser Sprache entwickeln. Latein galt bis in unsere Zeit hinein als die Mutter aller Sprachen. Was natürlich Unsinn ist, aber gut klingt. Latein zu können war immer eine Frage von Stand und Ehre. Wer kein Latein konnte, hatte im besten Sinne nichts zu sagen. Wer etwas sein wollte, musste Latein können.

2 - GRAMMATIK LATEIN

 

Eine Grammatik ist eine Sammlung von Regeln, wie eine Sprache zu benutzen ist. Latein hat eine ausgeprägte und gut funktionierende Grammatik voll schöner Zeiten wie Futur I, II und allerlei Konjunktiven. Englisch dagegen war die kaum verständliche und verachtete Sprache eines dummen Volkes. Lange Zeit interessierte sich niemand dafür, und das Volk redete, wie ihm der Schnabel gewachsen war.

3 - GRAMMATIK Englisch

 

Dann kam die Wissenschaft und fand die Zustände unhaltbar. Regeln mussten her. Die Wissenschaft aber trug eine große Brille auf ihrer Nase, die hieß LATEIN. Ihr Kopf enthielt klare (lateinische) Fächer für Futur, Präsens und Präteritum. Die wollten gefüllt sein. Und was nicht rein passte, wurde passend gemacht.

 

Das Ergebnis ist eine englische Grammatik, die jeder kennt - und kaum jemand versteht. Sie zwingt uns, lateinisch zu denken, um englisch sprechen zu können. Das ist so, als ob jemand behauptet, der kürzeste Weg von Frankfurt nach London sei der über Rom. Kein Wunder, dass wir manchmal (ver)zweifeln. Nur sollten wir weniger an uns - sondern an der herkömmlichen Beschreibung der englischen Sprache zweifeln.

4 - Yuken Duit 

  

Yuken Duit zeigt, wie das moderne Englisch tatsächlich funktioniert; ohne lateinisches Kauderwelsch, ohne lateinische Denke im Hintergrund. Das Resultat ist ein glasklares System und das erste Modell der englischen Sprache, mit dem Sie tatsächlich arbeiten können. Es bietet ein Dutzend einfachster Regeln, die auch Kinder verstehen.

 

Diese Logik in der Sprache ist wirklich ... faszinierend.

Joachim Wester
Hauptstraße 3

56370 Bremberg

Telefon: 06439 90 95 61

Email: joachimwester@googlemail.com